Nachdem ich mir bereits bei meinem ersten Termin einen umfassenden Eindruck von der Arbeit des Bundesamtes verschaffen konnte, ging es dieses Mal darum, einige Themen gezielt zu vertiefen und aktuelle Entwicklungen in den Blick zu nehmen.
Ein Schwerpunkt war der Aufwuchs der Reserve. Hier arbeitet das BAPersBw an verschiedenen Stellschrauben: Verfahren sollen schneller und einfacher werden, vorhandene Potenziale besser genutzt und die digitale Kommunikation mit Reservistinnen und Reservisten ausgebaut werden. Dazu gehört beispielsweise die Weiterentwicklung der App „Meine Reserve“.
Für mich besonders relevant war der Austausch zum geplanten Reservestärkungsgesetz, das ich als Berichterstatterin parlamentarisch begleite. Die Erfahrungen aus der Praxis sind für die anstehenden Beratungen besonders wertvoll. Denn unser gemeinsames Ziel muss sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen echten Aufwuchs der Reserve ermöglichen und unnötige Hürden abbauen.
Auch die ersten Erkenntnisse rund um den Neuen Wehrdienst und den Aufbau der dafür notwendigen Musterungsorganisation waren Thema. Das Bundesamt arbeitet derzeit intensiv daran, die erforderlichen Strukturen aufzubauen und die Prozesse weiterzuentwickeln.
An unseren Austausch zum Thema „Frauen in der Bundeswehr“ konnten wir ebenfalls anknüpfen. Klar ist: Wenn die Bundeswehr personell wachsen soll, müssen wir das Potenzial von Frauen noch stärker erschließen. Die zuständige Arbeitsgruppe beschäftigt sich deshalb intensiv mit der Frage, wie mehr Frauen für den Dienst in den Streitkräften gewonnen und langfristig gebunden werden können.
Der zweite Besuch hat mir die Möglichkeit gegeben, die Entwicklungen seit meinem letzten Termin genauer nachzuvollziehen und wichtige Impulse für meine parlamentarische Arbeit mitzunehmen. Vielen Dank an alle Beteiligten im BAPersBw für die erneut offenen Einblicke und den konstruktiven Austausch.