Gemeinsam mit Bundesministerin Dorothee Bär, Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt und Landrat Johann Waschnewski habe ich das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS am Standort Hermsdorf besucht. Das Institut gehört zur Fraunhofer-Gesellschaft und zählt international zu den führenden Einrichtungen für anwendungsorientierte Forschung im Bereich keramischer Hochleistungswerkstoffe.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen innovative Technologien für die großen Herausforderungen unserer Zeit: die Transformation unseres Energiesystems, nachhaltige industrielle Prozesse sowie neue Lösungen für Umwelt- und Ressourcenschutz. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IKTS arbeiten unter anderem an leistungsfähigen Energiespeichern, Wasserstoff- und Power-to-X-Technologien, modernen Verfahren zur Wasseraufbereitung sowie an Membran- und Reaktortechnologien für energieeffiziente chemische Prozesse.
Besonders beeindruckend ist die enge Verzahnung von Forschung, industrieller Anwendung und regionaler Wertschöpfung. Am Standort Hermsdorf entstehen aus wissenschaftlichen Erkenntnissen konkrete Technologien, die gemeinsam mit Industriepartnern zur Marktreife gebracht werden. Damit leistet das Institut einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Deutschlands und zur Stärkung unseres Innovations- und Industriestandorts.
Für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist es entscheidend, dass Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer IKTS optimale Rahmenbedingungen vorfinden. Nur so können Schlüsseltechnologien entwickelt werden, die sowohl wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sichern als auch zur Bewältigung globaler Herausforderungen beitragen.
Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, welche Innovationskraft in unserer Forschungslandschaft steckt. Mein besonderer Dank gilt den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts für die spannenden Einblicke und ihr Engagement für die technologische Zukunft unseres Landes.





