BPA Fahrt Teil I : Besuch aus dem Saale-Holzland-Kreis in Berlin

Ein erster Programmpunkt führte die Gruppe in das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. Der historische Ort erinnert eindrücklich an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und an die Verbrechen, die von den damaligen Machtzentralen in Berlin aus organisiert wurden. Im Anschluss stand ein Besuch des Bundesrates auf dem Programm. Dort konnten die Teilnehmer einen Einblick in die Rolle der Länder innerhalb unseres föderalen Systems und in das Zusammenspiel zwischen Bund und Ländern gewinnen.  Ein besonderer Schwerpunkt der Fahrt war natürlich der Besuch des Deutschen Bundestages. Nach dem Sicherheitscheck bestand für die Gruppe die Möglichkeit, die Kuppel des Reichstagsgebäudes zu besuchen. Anschließend durfte ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Paul-Löbe-Haus persönlich begrüßen. In unserem gemeinsamen Gespräch ging es um meine Arbeit als Bundestagsabgeordnete, um aktuelle politische Themen, aber auch um konkrete Fragen und Anliegen aus dem Wahlkreis.


Gerade dieser direkte Austausch ist für mich ein wichtiger Bestandteil meiner politischen Arbeit. Entscheidungen, die in Berlin getroffen werden, haben ganz konkrete Auswirkungen auf das Leben der Menschen vor Ort. Deshalb ist es mir wichtig, nicht nur über Politik zu informieren, sondern auch zuzuhören, Fragen aufzunehmen und unterschiedliche Perspektiven mit nach Berlin zu nehmen. Nach unserem Gespräch durfte natürlich auch ein gemeinsames Erinnerungsfoto nicht fehlen. Ich habe mich sehr über das große Interesse an der parlamentarischen Arbeit und die vielen Gespräche gefreut.


Am Nachmittag setzte die Gruppe ihr Programm mit einem Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen fort. Die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR vermittelt auf besonders eindringliche Weise, was politische Verfolgung, staatliche Repression und der Verlust persönlicher Freiheit bedeuten können.


Auch der letzte Tag der Informationsfahrt bot noch einmal einen spannenden Programmpunkt. Im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr auf dem Flugplatz Berlin-Gatow beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit deutscher Militärgeschichte und den politischen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen, die damit verbunden sind. Anschließend führte die Reise noch nach Potsdam, bevor am Nachmittag die Rückfahrt in die Heimat begann.  Politische Informationsfahrten sind weit mehr als ein Besuch in der Hauptstadt. Sie bieten die Möglichkeit, Politik unmittelbar zu erleben, historische Zusammenhänge besser zu verstehen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die politische Verantwortung tragen.


Für mich persönlich ist es immer wieder schön, Menschen aus dem Saale-Holzland-Kreis in Berlin willkommen zu heißen. Der direkte Kontakt zwischen Heimat und Hauptstadt ist unverzichtbar – denn gute Politik entsteht nicht allein in Sitzungsräumen, sondern vor allem durch den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Besuch, für ihr Interesse und für die vielen guten Gespräche. Es war mir eine große Freude, ein Stück Heimat in Berlin begrüßen zu dürfen.

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