Gemeinsam mit Landrat Christian Herrgott habe ich die
Papierfabrik Adolf Jass in Rudolstadt/Schwarza besucht. Mein herzlicher Dank gilt der Geschäftsführerin Dr. Marietta Jass-Teichmann und dem technischen Geschäftsführer Michael Habeck für den offenen Austausch und die Einblicke in diesen erfolgreichen Familienbetrieb.
Der Standort Rudolstadt/Schwarza im Überblick
Die Papiermaschine PM 1 produziert leichte Verpackungspapiere (80–120 g/m²) aus 100 % Altpapier – mit einer Jahreskapazität von bis zu 500.000 Tonnen. Der Standort gilt als eine der modernsten Fabriken seiner Art und ist seit 2005 in Betrieb. (Quelle: jass.com)
Am Standort sind rund 180 direkte Arbeitsplätze angesiedelt. Mit der geplanten hocheffizienten Dampferzeugungsanlage stellt Jass die Weichen für eine noch klimafreundlichere und verlässlichere Produktion in Rudolstadt/Schwarza. Zusätzlich arbeitet das Werk mit Partnern an einer Wasserstoff-Kooperation, um perspektivisch Prozesswärme klimaneutral bereitzustellen.
Die Jass-Gruppe im Überblick
Die Jass-Gruppe beschäftigt insgesamt rund 800 Mitarbeitende und betreibt in Deutschland die Werke Fulda (Hessen) und Rudolstadt/Schwarza (Thüringen). In Polen gehören zwei
JassBoard-Standorte in Gostyń und Dąbrowa Górnicza dazu;
außerdem ist Erfurt (JassFibre) Teil der Gruppe.
Warum Planungssicherheit jetzt entscheidend ist
Energieintensive Industrien wie die Papierherstellung brauchen verlässliche Rahmenbedingungen: kalkulierbare Energiepreise und eine dauerhafte Entlastung bei den Netzentgelten. In Rudolstadt/Schwarza hängen viele Arbeitsplätze direkt und
indirekt von stabilen Energiekosten ab. Unternehmen, die sich klar zum Standort bekennen und investieren, müssen wir in ihrer
Weiterentwicklung unterstützen. Dafür setze ich mich politisch ein.
Position der CDU zu Energieentlastungen für Industrie und Mittelstand
Die CDU/CSU fordert in ihrer „Neuen Energie-Agenda“ unter anderem
- die Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß,
- eine spürbare Reduzierung bzw. Halbierung der
Netzentgelte sowie - die Finanzierung von Steuer- und Netzentgeltentlastungen unter anderem aus CO₂-Einnahmen. (Quelle: CDU/CSU-Fraktion)
Ziel ist es, wettbewerbsfähige Strompreise für Industrie und Mittelstand zu erreichen, ohne eine dauerhafte pauschale Subventionierung einzelner Branchen. Stattdessen setzt die Union auf marktwirtschaftliche Entlastungen, schnelleren Netzaus-
und -umbau sowie Technologieoffenheit.







