Delegationsreise nach Sambia und Kenia: Nachhaltige Entwicklung gemeinsam gestalten

Letzte Woche war ich mit Kolleginnen und Kollegen des Ausschusses für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung auf Delegationsreise in Sambia und Kenia. Sechs intensive Tage, rund 30 Gespräche und Projektbesuche – mit vielen wertvollen Einblicken in die
Zusammenarbeit Deutschlands mit beiden Ländern.

Sambia: Nachhaltige Entwicklung voranbringen

In Sambia konnte ich mehrere Initiativen kennenlernen, die das Land auf seinem Weg zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Zukunft unterstützen. Besonders hervorzuheben sind:

    • CitiZen+D: Ein Projekt, das sambische Kommunen auf das urbane Wachstum
      vorbereitet und nachhaltige Stadtentwicklung fördert.

    • Digitale Innovationen: Mit digitaler Beratung steigerten die Gemeinden ihre
      Einnahmen und führten ein IT-Tool zur Wahlkreisverwaltung ein.

    • Wasser- und Sanitärversorgung: In Choma sorgt das Wasserversorgungsunternehmen für sauberes Trinkwasser in 21 Städten und unterstützt 531.000 Menschen.

    • Grüne Innovationszentren: Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit modernisiert die Milchwirtschaft in Magoye, stärkt kleine Betriebe und fördert klimafreundliche Produktionsmethoden.

    • NEWZA-Projekt: Mit innovativem Wasser- und Energiemanagement wird die
      Infrastruktur für die Zukunft optimiert.

Diese Projekte zeigen, wie wirkungsvoll die Zusammenarbeit mit Deutschland in Sambia ist, insbesondere in den Bereichen Stadtentwicklung, digitale Innovation und Ressourcennutzung.

Kenia: Zukunft gestalten zwischen Energie, Wirtschaft und Gesellschaft

 

In Kenia lag der Fokus auf Fachkräfteentwicklung, erneuerbaren Energien und Menschenrechten:

    • Kiambu National Polytechnic (KINAP): Mit Unterstützung der GIZ wird
      praxisorientierte Ausbildung in Industriemechatronik angeboten, um die kenianische Industrie nachhaltig zu stärken.

    • Krones AG: Der Besuch in Nairobi zeigte, wie die Entwicklung lokaler Fachkräfte zur Verbesserung von Effizienz und Nachhaltigkeit beiträgt.

    • Geothermiekraftwerk Olkaria: Über 50 % der kenianischen Stromproduktion stammt aus Geothermie – ein Paradebeispiel für den Vorreiterstatus Kenias bei erneuerbaren Energien.

    • Menschenrechte und gute Regierungsführung: Der Austausch mit Experten
      verdeutlichte die Bedeutung der Förderung von Menschenrechten und demokratischer Entwicklung.

    • Kentalya/Volmary: Das deutsche Gartenbauunternehmen schult lokale Arbeitskräfte in nachhaltiger Landwirtschaft und Exportstandards.

Abgerundet wurde die Reise mit einem Gespräch über die Flüchtlingshilfe in den Lagern Kakuma und Dadaab, in denen mehr als 860.000 Geflüchtete leben. Der Shirika-Plan Kenias fördert die Integration statt Isolation.

Die Reise hat eindrucksvoll gezeigt, wie Partnerschaft auf Augenhöhe und lokale Initiativen nachhaltige Veränderungen ermöglichen. In Sambia und Kenia leisten die Projekte einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort – ob in den Bereichen Wasser, Energie, Bildung oder Menschenrechte.

 

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