Politik ist dann am besten, wenn Menschen sie erleben, hinterfragen und mitgestalten. Genau deshalb lade ich regelmäßig Bürgerinnen und Bürger nach Berlin ein – für ehrliche Gespräche, ungeschönte Einblicke und Momente, die im Kopf bleiben.
Tag 1 – Ankommen im politischen Zentrum
Angekommen am Deutschen Reichstag. Nach dem Sicherheitscheck ging es direkt auf die Reichstagskuppel. Auch wenn der Plenarsaal nicht besucht werden konnte, boten sich trotzdem schöne Ausblicke über die Bundeshauptstadt. Ein besonderer Augenblick war für mich die Begrüßung meiner Gäste zum Fototermin im Paul-Löbe-Haus – gleich neben den Ausschusssälen, in denen sonst Gesetze Form annehmen. Im Anschluss diskutierten wir über Sicherheit, den politischen Diskurs, Energiepreise, aber auch intensiv über das Thema Wehrpflicht und die Konsequenzen für junge Menschen. Es war offen, kontrovers und unglaublich konstruktiv.
Tag 2 – Geschichte, die nachhallt; Sicherheit, die zählt
Start im Bundesministerium der Verteidigung mit einem Informationsgespräch. Einblicke in die sicherheitspolitische Lage zeigen, wie ernsthaft, vernetzt und verantwortungsvoll Deutschland denkt und handelt. Anschließend führte uns „Stasi contra Kiez“ über das MfS-Gelände (ehemaliges Ministerium für Staatssicherheit) in der Ruschestraße – erschütternd und wichtig. Im Anschluss besuchten wir die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen – Berichte aus erster Hand erinnern daran, warum Rechtsstaat und Grundrechte nicht verhandelbar sind.
Tag 3 – Hauptstadt, Europa, Parlamentstradition
Der letzte Tag startete mit einer 90-minütigen Stadtrundfahrt quer durch Berlin. Sie führte direkt zu ERLEBNIS EUROPA im Europäischen Haus, wo die Arbeit des Europäischen Parlaments vorgestellt wurde. Den Abschluss bildete die Parlamentshistorische Ausstellung im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt – ein Blick zurück, der Kraft gibt für die Aufgaben von morgen.
Es war mir eine große Freude, meine erste Besuchergruppe aus dem Wahlkreis in Berlin zu begrüßen. Der direkte Austausch mit den Menschen ist mir besonders wichtig – ebenso möchte ich die Abläufe und den politischen Betrieb in Berlin transparent machen und erlebbar vermitteln. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den offenen, herzlichen und konstruktiven Austausch.






