Einblick in die Bundeswehrübung MEDIC QUADRIGA 2026

Parlamentarischer Besuch bei der Übung der Bundeswehr

Im Rahmen eines parlamentarischen Besuchstags konnte ich auf dem ILA-Gelände am Flughafen Berlin-Brandenburg die Bundeswehrübung MEDIC QUADRIGA 2026 besuchen. Die Übung ist Teil des Übungsclusters QUADRIGA 2026 der Bundeswehr und stellt die medizinische Versorgung im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung in den Mittelpunkt.

 

Die Rettungskette im Ernstfall trainieren

MEDIC QUADRIGA ist die Schwerpunktübung des Unterstützungsbereichs und des Befehlshabers des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Ziel ist es, die Rettungskette im Ernstfall umfassend zu trainieren – vom Einsatz im Operationsgebiet über den Transport Verwundeter bis hin zur Weiterbehandlung in Deutschland. Gerade angesichts der Erfahrungen aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird deutlich, wie komplex und entscheidend eine funktionierende Verwundetenversorgung für die Einsatzfähigkeit von Streitkräften ist.

 

Versorgung im Einsatz und Rücktransport nach Deutschland

Die Übung war in mehrere Themenblöcke gegliedert. Zu Beginn wurde in einer dynamischen Vorführung die medizinische Versorgung im Einsatzgebiet dargestellt – von der Erstversorgung bis zur Stabilisierung der Verwundeten. Anschließend stand der Rücktransport ins Heimatland im Mittelpunkt. Hier wurde insbesondere das Zusammenspiel zwischen militärischen Strukturen und zivilen Partnern geübt, das im Ernstfall entscheidend für eine schnelle Weiterbehandlung ist.

 

Austausch zu Technologien und Verfahren

Ein weiterer Teil der Veranstaltung bot Einblicke in aktuelle Technologien, Verfahren und Konzepte der sanitätsdienstlichen Versorgung. Vertreterinnen und Vertreter aus Bundeswehr, Politik, Verwaltung sowie aus dem zivilen Gesundheits- und Katastrophenschutzbereich nutzten die Gelegenheit zum Austausch über die Herausforderungen der Verwundetenversorgung in der Landes- und Bündnisverteidigung.

 

Zivil-militärische Zusammenarbeit als Schlüssel

Deutlich wurde: Eine leistungsfähige medizinische Rettungskette erfordert nicht nur militärische Fähigkeiten, sondern auch eine enge Zusammenarbeit mit zivilen Strukturen. Krankenhäuser, Rettungsdienste und Katastrophenschutzorganisationen spielen eine zentrale Rolle, wenn Verwundete nach Deutschland transportiert und hier weiterbehandelt werden.

 

Bedeutung auch für Thüringen

Auch für Thüringen ist dieses Thema von Bedeutung. Das Bundesland ist im Bereich der Krankenhausstrukturen und Kooperationen bereits gut aufgestellt und hat in den vergangenen Jahren wichtige Schritte in Richtung Spezialisierung und Zusammenarbeit der Kliniken unternommen. Solche Strukturen sind entscheidend, um im Ernstfall eine leistungsfähige medizinische Versorgung sicherzustellen.

 

Landes- und Bündnisverteidigung als gesamtstaatliche Aufgabe

Der Besuch der Übung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig funktionierende Abläufe, belastbare Kooperationen und moderne medizinische Fähigkeiten für die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten sind. Gleichzeitig wird deutlich: Landes- und Bündnisverteidigung ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, bei der militärische und zivile Akteure eng zusammenarbeiten müssen.

 

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