„Was für ein Abend“: Bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung von Seniorenunion und Junge Union Erfurt kamen in Erfurt Menschen verschiedener Generationen zusammen, um miteinander über ein Thema zu sprechen, das uns alle betrifft – Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
Ein Format, das zusammenbringt – und genau deshalb wirkt
Dass Seniorenunion und Junge Union erstmals gemeinsam eingeladen haben, war bewusst so gewählt: Gerade bei Fragen rund um Wehrdienst, Bundeswehr und Zeitenwende ist es entscheidend, Erfahrungen, Perspektiven und Erwartungen zwischen Jung und Alt zusammenzuführen. Die große Resonanz zeigte, wie sehr dieses Format den Nerv der Zeit trifft.
Impulse aus der Praxis: Landeskommando Thüringen zu Gast
Als Gesprächsgast war Oberst Klaus Glaab, Kommandeur des Landeskommandos Thüringen, dabei. Gemeinsam mit über 30 Gästen wurde rund 2,5 Stunden intensiv diskutiert.
Das Landeskommando ist in Thüringen ein zentraler Ansprechpartner der Bundeswehr – insbesondere an der Schnittstelle zwischen Staat, Gesellschaft und zivil-militärischer Zusammenarbeit.
Im Mittelpunkt: neuer Wehrdienst und sicherheitspolitische Lage
In der Debatte ging es insbesondere um: den neuen Wehrdienst und die dahinterstehenden Ziele, die aktuelle sicherheitspolitische Lage Deutschlands sowie die Frage, welche Rolle Gesellschaft, Politik und Institutionen bei Vorsorge, Resilienz und Verteidigungsbereitschaft spielen.
Dabei wurde deutlich: Sicherheitspolitik ist längst kein Nischenthema mehr. Sie betrifft den Alltag – von kritischer Infrastruktur über Katastrophenschutz bis hin zur Frage, wie wir Freiheit und Frieden langfristig schützen.
Ausblick: Mehr solcher Debatten – offen, respektvoll, generationenübergreifend
Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wertvoll Gesprächsräume sind, in denen man sachlich, respektvoll und ehrlich diskutieren kann – auch dann (oder gerade dann), wenn Perspektiven unterschiedlich sind. Genau solche Abende stärken demokratische Debattenkultur und machen Politik greifbar.