Am 4. Februar 2026 habe ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen Thomas
Röwekamp, Vivien Tauschwitz und Sebastian Hartmann an der Kommandoübergabe in Kaunas (Litauen) teilgenommen. Dabei wurde die NATO Multinational Battlegroup
Lithuania in die Führungsstruktur der Panzerbrigade 45 „Litauen“ eingebunden – ein weiterer konkreter Schritt beim Aufbau der dauerhaften deutschen Brigadepräsenz in Litauen.
Was vor Ort passiert ist
Der Übergabeappell war sichtbar und eindrucksvoll: circa 1.500 Soldatinnen und Soldaten traten an – multinational, unter NATO-Flagge. Im Kern ging es um die Übernahme der
Führungsverantwortung: Die Brigade Litauen führt und integriert die Battlegroup künftig
enger in Planung, Ausbildung und Auftragserfüllung.
Worum es geht – und warum das wichtig ist
Deutschland und Litauen stärken damit gemeinsam die Bündnisverteidigung an der NATO-Ostflanke. Ziel ist glaubhafte Abschreckung und die klare Botschaft: Das Bündnis ist im
Ernstfall handlungsfähig – und steht geschlossen zueinander. Genau dafür baut Deutschland die Brigade Litauen auf.
Der Weg nach vorn
Der Aufbau der Brigade ist langfristig angelegt. Die Zielgröße liegt bei rund 4.800 Soldatinnen und Soldaten plus etwa 200 zivilen Beschäftigten – bis Ende 2027 soll die Brigade ihre volle Struktur erreicht haben. Entscheidend dafür sind neben Personal und Material vor allem
Ausbildung, Unterbringung und Infrastruktur vor Ort.
Mein Blick als Mitglied im Verteidigungsausschuss
Für mich ist dieser Schritt mehr als ein Termin im Kalender: Er zeigt, dass Zusagen nicht nur politisch formuliert, sondern militärisch umgesetzt werden – mit klarer Führung, verlässlichen Strukturen und einem realistischen Aufwuchsplan. Das stärkt unsere Sicherheit in
Europa und gibt den Soldatinnen und Soldaten den Rückhalt, den sie für diesen Auftrag brauchen.
Danke an alle Soldatinnen und Soldaten für ihren Dienst.





