Meine Highlights der Woche: 18.05. – 22.05.

Die vergangene Sitzungswoche stand im Zeichen zahlreicher Gespräche und Beratungen zu aktuellen sicherheits-, verteidigungs- und technologiepolitischen Entwicklungen. 

 

Zum Auftakt der Woche fand zunächst ein Gespräch mit Christoph Max vom Hagen, Geschäftsführer des Reservistenverbandes, statt. Im Mittelpunkt des Austauschs stand insbesondere die Rolle des Reservistenverbandes als wichtige Brücke zwischen Bundeswehr und Gesellschaft. Zudem wurde darüber gesprochen, welchen Beitrag die Reserve künftig für den personellen Aufwuchs der Bundeswehr leisten kann und welche Bedeutung gesellschaftliche Verankerung und sicherheitspolitisches Bewusstsein dabei haben. Am Abend kam wie gewohnt die Thüringer Landesgruppe zusammen.

 

Am Dienstag standen die turnusmäßigen Sitzungen der Arbeitsgruppen Verteidigung sowie Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf der Tagesordnung. In der Arbeitsgruppe Verteidigung tauschten wir uns gemeinsam mit Staatssekretär Nils Hilmer insbesondere zum aktuellen Sachstand beim personellen Aufwuchs der Bundeswehr aus. Im Anschluss tagte die Fraktion und koordinierte das weitere Vorgehen der kommenden Wochen.

 

Am Abend nahm ich am Jahresempfang „Lagebild Sicherheit 2026“ teil. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bundeswehr, Politik, Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Medien wurde dort über die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen und die künftige Ausrichtung deutscher Sicherheitsvorsorge diskutiert. Der Austausch mit hochrangigen Gästen, darunter Heeresinspekteur Generalleutnant Christian Freuding, verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung einer einsatzbereiten Bundeswehr und einer resilienten Sicherheitsarchitektur.

 

Der Mittwoch war geprägt von den Sitzungen des Verteidigungsausschusses sowie des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Darüber hinaus nahm ich im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt am „Gallery Walk“ im Rahmen der Hightech-Agenda-Tage teil. Vorgestellt wurden dort die ersten Roadmaps für zentrale Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie, Mikroelektronik, Batterietechnologie, Biotechnologie und Fusionstechnologien. Ziel der Hightech-Agenda ist es, Deutschland als Innovationsstandort zu stärken, technologische Souveränität auszubauen und Forschungsergebnisse schneller in die praktische Anwendung zu bringen. Besonders deutlich wurde dabei, welche strategische Bedeutung technologische Wettbewerbsfähigkeit künftig für Wirtschaft, Sicherheit und gesellschaftliche Resilienz haben wird.

 

Im Plenum stand zudem die vereinbarte Debatte zur Lage im Sudan auf der Tagesordnung. Angesichts der anhaltenden humanitären Krise wurde erneut deutlich, wie wichtig internationale Zusammenarbeit, humanitäre Unterstützung und diplomatische Bemühungen zur Stabilisierung der Region bleiben.

 

Ein weiteres zentrales Thema der Sitzungswoche war darüber hinaus die Diskussion über den Bevölkerungsschutz und die Krisenfestigkeit Deutschlands. Im Bundestag wurde über die stärkere Verzahnung ziviler und militärischer Strukturen, den Ausbau nationaler Schutz- und Vorsorgemaßnahmen sowie über die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen beraten. Gerade vor dem Hintergrund vielfältiger Bedrohungslagen – von Naturkatastrophen bis hin zu sicherheitspolitischen Krisen – zeigt sich, wie wichtig eine widerstandsfähige Sicherheitsarchitektur und funktionierende Vorsorgestrukturen für unser Land sind.

 

 

 

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