Gemeinsam mit Landrat Christian Herrgott habe ich die Schleizer Werkstätten gGmbH besucht. Der Termin bot uns die Möglichkeit, die Einrichtung genauer kennenzulernen und mit den Verantwortlichen über die Chancen und Herausforderungen der Werkstätten zu sprechen. Das tägliche gemeinsame Arbeiten und Lernen ist hier durch eine Vielzahl an Gehörlosen besonders herausfordernd.
Die Schleizer Werkstätten bieten Menschen mit Behinderungen nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch einen geschützten Raum zur persönlichen Entwicklung, Qualifizierung und gesellschaftlichen Teilhabe. Damit leisten sie einen unschätzbaren Beitrag für Inklusion in unserer Region. Viele Menschen finden hier Beschäftigung, soziale Kontakte und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Stärken einzubringen – Aspekte, die für Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit und Lebensqualität von großer Bedeutung sind.
Im Austausch mit der Geschäftsführung wurde deutlich, dass die Rahmenbedingungen für Werkstätten derzeit nicht einfacher werden. Steigende Kosten, der Fachkräftemangel sowie die Anforderungen an eine immer inklusivere Ausgestaltung der Angebote stellen große Herausforderungen dar. Gleichzeitig ist der Bedarf an wohnortnahen, verlässlichen Angeboten hoch – sowohl für die Beschäftigten selbst als auch für deren Familien. Die Schleizer Werkstätten sind hier vor Ort eng mit der Stadt verwoben. Das ist der Erfolg des über aus engagierten Teams.
Mein herzlicher Dank gilt daher der gesamten Mannschaft der Schleizer Werkstätten! Tag für Tag wird hier eine unheimlich wertvolle Arbeit geleistet.
Als Bundestagsabgeordnete sehe ich es als meine Aufgabe, mich für verlässliche rechtliche und finanzielle Grundlagen einzusetzen, damit Werkstätten auch künftig ihre wichtige Rolle erfüllen können. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres sozialen Netzes und tragen entscheidend dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.