Auf Einladung der CDU war ich beim 33. Politischen Aschermittwoch in Apolda zu Gast – dem größten politischen Stammtisch dieser Art in Ostdeutschland. In der traditionsreichen
Vereinsbrauerei kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sowie aus der Wirtschaft zusammen. Die Veranstaltung bot eine hervorragende Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur politischen Standortbestimmung zu Beginn des Jahres.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Rede des Thüringer Ministerpräsidenten und
CDU-Landesvorsitzenden Mario Voigt. Er zog eine klare politische Bilanz und stellte die
Leitlinien der aktuellen Landesregierung heraus. Thüringen solle wirtschaftlich wieder
stärker wachsen, staatliche Abläufe müssten effizienter und leistungsfähiger werden, und das Lebensgefühl im Freistaat solle sich spürbar verbessern. Voigt betonte insbesondere den
weiteren Abbau von Bürokratie, die gezielte Stärkung des Bildungsbereichs – unter anderem durch die Einstellung zusätzlicher Lehrkräfte – sowie eine konsequente Neuausrichtung in der Migrationspolitik.
Sein Anspruch ist es, Thüringen wieder an die Spitze der deutschen Bundesländer zu führen.
Ehrengast des Abends war der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn. In seiner Rede ordnete er die aktuelle bundespolitische Lage ein und setzte deutliche Akzente in der politischen Debatte. Er sprach über die Herausforderungen für Deutschland in
wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten, über die Bedeutung von Wettbewerbsfähigkeit und
Stabilität sowie über die Notwendigkeit klarer politischer Führung. Dabei scheute er auch nicht die inhaltliche Auseinandersetzung mit politischen Mitbewerbern.
Die große Resonanz und die engagierten Gespräche am Rande der Veranstaltung haben
einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Formate für den demokratischen Diskurs sind. Der direkte Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist unverzichtbar, um
Vertrauen zu stärken, Herausforderungen offen anzusprechen und tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Für mich war dieser Abend ein starkes Signal für Entschlossenheit, Reformbereitschaft und Zusammenhalt. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und unser Land mit klarer Haltung, wirtschaftlicher Vernunft und sozialem Augenmaß zukunftsfest aufzustellen – in Thüringen wie im Bund.




