Rede zum Etat für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Gestern hat der Bundestag in zweiter Beratung den Etat für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) angenommen.

 

In meiner Rede dazu habe ich betont, dass die Entwicklungspolitik essenziell ist.

Fast 300 Millionen Menschen weltweit kämpfen ums Überleben – aufgrund von Kriegen, Hunger, Epidemien und Klimafolgen.

 

In diesem Kontext ist Entwicklungshilfe keine Option, sondern eine moralische, humanitäre und sicherheitspolitische Notwendigkeit. Wer heute spart, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird, riskiert, morgen mit noch größeren Krisen konfrontiert zu werden – auch bei uns.

 

Deshalb ist Entwicklungspolitik auch eine Antwort auf die Migrationsfrage: Damit bekämpfen wir die Ursachen von Migration, statt nur an den Grenzen zu reagieren. Das ist kluge, vorausschauende und nachhaltige Sicherheitspolitik – und verantwortliches Handeln.

Die finanziellen Zwänge erfordern leider harte Entscheidungen – wir werden nicht alles fördern können, was wir fördern möchten. Wir werden das zur Verfügung stehende Geld jedoch dort einsetzen, wo es wirklich zählt und funktioniert.

 

Ich bin überzeugt: Jeder Euro, der in Frieden, Bildung und Zusammenarbeit investiert wird, ist ein Euro für eine bessere Welt. Und ein Euro für unsere eigene Zukunft – eine Zukunft, die sicher, stabil und menschlich ist.

 

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