Ruhe in Frieden, liebe Margot Friedländer.
Als Kind erlebte sie die nationalsozialistische Verfolgung der jüdischen Bevölkerung am eigenen Leib. Sie überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt und wurde erst am letzten Kriegstag, dem 8. Mai 1945, befreit. Sie verlor ihre gesamte Familie in Auschwitz – und trotzdem nicht ihren unerschütterlichen Lebenswillen.
Margot Friedländer glaubte an das Gute im Menschen – selbst nachdem ihr das Schlimmste widerfahren war. Als Holocaust-Überlebende, Zeitzeugin und Mahnerin hat sie Generationen berührt, bewegt und zum Nachdenken gebracht.
Nun wurde sie in ihrer Heimatstadt Berlin beigesetzt.
„Ihr müsst Menschen sein. Nichts weiter.“
Margot Friedländers Leben ist unser Auftrag.