In der Werratalkaserne in Bad Salzungen entstehen zwei neue Unterkunftsgebäude für die Bundeswehr. Beim symbolischen ersten Spatenstich wurde deutlich: Die Investition ist ein wichtiges Signal für den Standort, für Thüringen und vor allem für die Soldatinnen und Soldaten, die dort ihren Dienst leisten.
Beim symbolischen ersten Spatenstich für zwei neue Unterkunftsgebäude in der Werratalkaserne in Bad Salzungen war ich vor Ort. Der Baubeginn ist ein wichtiges Signal für den Bundeswehrstandort Bad Salzungen, für Thüringen und vor allem für die Soldatinnen und Soldaten, die jeden Tag Verantwortung für unser Land übernehmen.
In den kommenden Jahren soll in die Werratalkaserne erheblich investiert werden. Allein bis 2031 sind rund 57 Millionen Euro für den Standort vorgesehen. Die beiden neuen Unterkunftsgebäude sollen Platz für insgesamt 278 Soldatinnen und Soldaten bieten. Der Bau der Gebäude kostet rund 42 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für Oktober 2029 geplant.
Diese Zahlen zeigen: Es geht hier nicht um eine kleine Maßnahme, sondern um eine langfristige Stärkung des Standortes. Neue Unterkünfte sind dabei weit mehr als Beton, Technik und Baupläne. Sie bedeuten bessere Bedingungen für diejenigen, die in der Bundeswehr dienen. Wer Einsatzbereitschaft erwartet, muss auch für angemessene Arbeits-, Ausbildungs- und Lebensbedingungen sorgen.
Gleichzeitig wurde beim Termin auch deutlich, wie lange solche Vorhaben bislang dauern. Rund zehn Jahre Planung lagen zwischen den ersten Überlegungen und dem nun erfolgten Spatenstich. Das ist zu lang. Die Bundeswehr braucht nicht nur mehr Investitionen, sondern auch mehr Tempo bei Planung, Genehmigung und Umsetzung. Wenn Gebäude dringend gebraucht werden, darf es nicht Jahre dauern, bis aus einer Idee ein Baubeginn wird.
Gerade mit Blick auf die veränderte Sicherheitslage in Europa ist klar: Eine starke Bundeswehr braucht funktionierende Infrastruktur. Dazu gehören moderne Unterkünfte genauso wie Ausbildungsgebäude, Lagerflächen, Unterstellmöglichkeiten, eine gute technische Ausstattung und verlässliche Abläufe. Der Standort Bad Salzungen spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die Werratalkaserne ist fest in der Region verankert. Viele Soldatinnen und Soldaten leben mit ihren Familien in der Umgebung, engagieren sich vor Ort und sind Teil des gesellschaftlichen Lebens. Investitionen in den Standort stärken deshalb nicht nur die Bundeswehr, sondern auch die Stadt Bad Salzungen und die gesamte Region.
Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt auf den Weg gebracht haben und nun weiter vorantreiben. Entscheidend ist jetzt, dass der Bau zügig vorangeht und die angekündigten weiteren Investitionen am Standort Schritt für Schritt umgesetzt werden.
Der Spatenstich in der Werratalkaserne ist ein Anfang. Er zeigt: Es bewegt sich etwas. Jetzt kommt es darauf an, dass aus diesem Signal sichtbare Verbesserungen für die Soldatinnen und Soldaten werden.


